| |
|
A blog of all section with no images
|
Der Abend wurde zu einem sehr lebhaften Erfahrungsaustausch genutzt, was für den folgenden, geplanten Ausspracheabend hoffen läßt. Es wurden wieder einmal reichlich Wasserpflanzen getauscht. |
|
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13 Januar 2008 )
|
|
|
Die Bundesstaaten Beni und Pando im Norden Boliviens sind fischkundlich kaum erforscht. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages des Museums für Tierkunde, Dresden, und der Universität in Trinidad bekamen Dr. Axel Zarske und der Referent die Möglichkeit, die Fischfauna streng geschützter Reservate zu erforschen.
Im ersten Teil berichtete er über die Fische des Rio Ipuropuro und des Secure Nationalparks. Es wurde eine Auswahl zahlreicher seltener Fischarten gezeigt, aber auch gut bekannte Aquarienfische wie P. altispinosa , G. ternetzi , P. filigera, Moenkhausia sanctaefilomenae u.a.
Eine ca. 500 km lange Bootsfahrt über den Rio Tahuamanu und den Rio Manuripi im Bundesstaat Pando wurde im zweiten Teil vorgestellt . Während im erstgenannten Fluss nur wenige Arten gefangen wurden , war der Schwarzwasser führende Manuripi ein wahres Eldorado für Fischfreunde. Bisher waren 313 Arten für dieses Flusssystem angegeben, aber es sind sicherlich bedeutend mehr. Die Salmler stellen dabei den größten Anteil , gefolgt von den Welsen. Die Buntbarsche sind relativ schwach vertreten. Eine sehr attraktive Art, Apistogramma rubrolineata , konnte inzwischen wissenschaftlich beschrieben und den Aquarianern durch Nachzucht zugänglich gemacht werden. Wir danken den Referenten für den interessanten Vortrag.
Bericht von: Hans-Jürgen Esser
|
|
Letzte Aktualisierung ( Montag, 14 Januar 2008 )
|
|
|
Hans-Günther Breidohr informierte uns in Wort und Bild über seine Reise, die er mit 3 Begleitern in das mittelamerikanische Land Panamá unternommen hat. Er erzählte uns vom Übersetzen zu Inseln mit offenen Booten, dem Marsch durch Mangroven hindurch bis zum 2 Stunden entfernten Süßwasser, den Verhandlungen mit Dorfältesten, um Genehmigungen fürs Fotografieren und Fischefangen zu erhalten. Informativ waren auch die Fotos von Land und Leuten am Wegesrand. Die bunte Farbenpracht, in die sich die einheimischen Frauen hüllten, blieb uns nicht verborgen.
Während der Reise wechselte die Reisegruppe zwischen der atlantischen und pazifischen Seite des Landes. In unzähligen, übers ganze Land verteilten Flüssen suchten sie nach Cichliden wie Aequidens coeruleopuctatus, Cichlasoma atromaculatum und anderen Fischen ,die als Beifänge mit ins Netz gingen, z.B. Salmlern, Brachyrhaphis und andere Lebendgebährende, deren Fundorte besucht wurden. Herr Breidohr zeigte Fotos der Fische der jeweiligen Fundorte, Tiere im Aquarium, und er erklärte uns die Hälterungs- und Zuchtbedingungen der teilweise recht stattlichen Pfleglinge.
Bericht von: Hans-Jürgen Esser
|
|
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13 Januar 2008 )
|
|
|
Udo Karkos bombardierte uns mit einer Fülle von Informationen über die Guppys und ihrer Hochzucht. Die erste Guppyausstellung fand schon 3 Jahre nach dem Erstimport nach Deutschland, 1911 in Lebzig, statt. Heute gibt es in vielen Erdteilen Leistungsschauen. In Japan hat der Hochzuchtguppy einen hohen Stellenwert; vergleichbar mit dem des Diskus bei uns. Herr Karkos erläuterte uns, welche Schwierigkeiten das Erreichen einiger hochgesteckter Ziele der Zuchtstandards bereiten und das die Grenzen für die Größe der Flossen bei uns in Europa zum Glück auf ein Maximalmaß begrenzt ist. Für die gezielte Zucht benötigt man für eine Linie mindestens 4 Becken; also insgesamt mindestens 12 Becken. Gute Züchter haben durchaus 30 bis 40 Becken. Wobei die Größe der Becken mit ca. 10-60 Liter relativ klein bemessen sind. Ausgewachsene Tiere benötigen natürlich ein ausreichend großes Becken. Die Hälterungstemperatur liegt bei 24-26 Grad C. Die Tiere werden ca. 1,5 bis 3 Jahre alt, wobei z.B. der Rundschwanzguppy älter wird als der Triangel. Interessant war auch der Kurzexkurs über die genetischen Hintergründe der Zucht und die angewandte Vererbungslehre. Die gezeigten Fotos der verschiedenen Standarts wie Nadelschwanz, Rundschwanz, Spatenschwanz, Leierschwanz, Fächer- und Fahnenschwanz, dem seltenen Speerschwanz, das Unten- und Obenschwert, gemischt mit den unterschiedlichsten Grundfarben von wildgrau, blond, weiß, blau, gold und silber und verschiedenen Deckfarben zeigten uns die Vielzahl der züchtbaren Formen. Es ist doch etwas dran an der hohen Meinung der Japaner zum Hochzuchtguppy.
Bericht von: Hans-Jürgen Esser
|
|
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13 Januar 2008 )
|
|
|
Mehr …
-
17.02.2004, Atakan Sever, Welke’s Mega Pet, Köln, "Einstieg in die Meerwasseraquaristik."
-
20.01.2004, Wolfgang Bischoff, ZFMK, "Georgien nicht nur der Eidechsen wegen."
-
20.12.2005, Jahresausklang mit Kurz-Diavorträgen der Mitglieder
-
15.11.2005, Prof. Dr. Wolfgang Böhme, ZFMK, "Biodiversität im Bonner Stadtrandgebiet."
| << Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
| | Ergebnisse 41 - 48 von 81 |
|
|
|
|
|