| 20.12.2005, Jahresausklang mit Kurz-Diavorträgen der Mitglieder |
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Zum Jahresausklang brachte uns Rita Vianden mit ihrer Erzählung des Weihnachtsmärchens in die richtige Vorweihnachtsstimmung. Ein größerer Kontrast hierzu als die City von Toronto ist kaum denkbar und umso beeindruckender. Mit den verschiedenen Stadtteilen wie Chinatown mit seinem bunten Treiben und reichhaltingen Warensortimenten wie Dudzende verschiedener Trockenfische, Downtown mit seinen modernen Hochhausbauten und schillernden Leuchtreklamen. Der Besuch des Royal Ontario Museums zeigte, wie Kinder ein Museum interaktiv und mit allen Sinnen erleben können. Als Beispiel sei genannt, dass über Fragespiele Töne zu Tierbildern erraten werden, verschiedene Geweihformen nicht nur in Vitrinen dargestellt werden, sondern angefasst werden können. Die Besucher werden z.B. an zwei dafür vorgesehenen, ausgestopften Tieren, einem Biber und einem Waschbär, aufgefordert, diese vorsichtig anzufassen. Die Begeisterung war spürbar. Eindrucksvoll war auch die Artenvielfalt der Naturwiese, die in den letzten Jahren nach dem Absinken des Wasserspiegels in der Georgian Bay entstanden ist. Der Besuch des Algonquin Nationalparks lies die Weite der kanadischen Wälder spüren. Er wanderte um den Peck Lake der in den Rand- und Zuflussbereichen mit für uns interessanten Pflanzen, wie Utricularia, Sagittaria, Nymphaea, Nuphar usw. bewachsen ist. Er fand Frösche, Streifenhörnchen und Ringelnattern. Im Spruce Bog erfuhr er, wie die Sümpfe durch Aufstauen eines Baches, hier des Sundy Creek, und in der Folge durch Bewuchs einer speziellen Faden-Segge, Carex lasiocarpa, entsteht. Diese Pflanze wächst nur in sehr nähstoffarmem Millieu und ist in der Lage, eine Matte zu bilden, die auf offenes Wasser wachsen kann. Sie bildet die Pionierpflanze am wachsenden Rand der Matte. Ihr folgt der Bewuchs mit nierigen Büschen welche sie später verdrängen. In dieser Pflanzengesellschaft wachsen verschiedene Spagnumarten, Flechten und viele andere, bei uns sehr selten werdende Pflanzen. Die nährstoffarmen Standorte sind bei uns immer stärker bedroht. |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13 Januar 2008 ) |
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