| 19.04.2005, Katharina Schmidt-Loske, "Maria Sibylle Merian (1647-1717) - Das Wunder der Metamorphose |
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Frau Katharina Schmidt - Loske stellte in einem mit großer Anschaulichkeit und wissenschaftlicher Tiefe vorgestelltem Vortrag über das Leben der Maria Sibylla Merian (1647-1717) unter dem Thema „Das Wunder der Metamorphose“ die höchst eindrucksvolle Vita einer Frau des 18.Jahrhunderts vor, die zu Recht bis heute eine öffentliche und wissenschaftliche Wahrnehmung als Künstlerin und Naturforscherin genießt. Vor dem Hintergrund ihrer soeben abgeschlossenen Dissertation ging Frau Schmidt - Loske der Frage nach, wie das Werk der Merian aus naturwissenschaftlicher Sicht zu bewerten ist. Um Merians Werk gerecht zu werden, ist auch die Frage zu klären, was der Wissensstand ihrer Zeit war und welchen Wissensstand sie selbst – die keine Gelehrte war – hatte. An eingängigen Beispielen, einer Vogelspinne, einem Skorpion, dem Laternenträger, der Zwergbeutelratte u. a. wurde deutlich, wie die Naturwissenschaften in der Zeit vor Linne´ bemüht war, die Natur zu dokumentieren und zu erklären. |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13 Januar 2008 ) |
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