| 15.02.2005, Dr. Gabriele Uhl, "Die sexuelle Selektion bei Zitter- und Wespenspinnen" |
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Frau Dr. Uhl berichtete über die seit Jahren in der Abteilung für sensorische Ökologie und Neuroethologie des Zoologischen Instituts der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn laufenden Untersuchungen zur Reproduktionsbiologie der Spinnen. Am Beispiel der in Deutschland gut bekannten und häufigen Zitterspinne Pholcus phalangioides (Pholcidae) und der Wespenspinne Argyope bruennichi wurden die unterschiedlichen Strategien erläutert, die alle zum Ziel haben, den Paarungserfolg und darüber hinaus die tatsächliche Vaterschaft sicherzustellen. Körperliche und somatische Merkmale, Verhaltensunterschiede, die individuelle Vorgeschichte der Paarungspartner sind nur einige der Parameter, die in aufwändigen und zeitraubenden Untersuchungen voneinander diskriminiert werden müssen, um zu eindeutigen Ergebnissen zu gelangen. Frau Dr. Uhl gab einen eindrucksvollen Einblick in die wissenschaftlichen Methoden, die zwingend erforderlich sind, um Arbeitshypothesen zu belegen oder zu verwerfen und einige der vielen Geheimnisse der Natur aufzudecken. |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13 Januar 2008 ) |
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