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Dienstag, 07 Februar 2012
 
 
17.01.2006, Philipp Wagner, ZFMK, Bonn, "Eine Reise in den Kakamega Forest und die Savanne Kenias." PDF Drucken E-Mail

 Der Wald spielt in der Forschung des Museum A. Koenig eine wichtige Rolle, denn er ist Sitz des Biota East Africa Projektes, das im Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig koordiniert wird.
In dem Vortrag wurde von Philipp Wagner die Fauna dieses letzten Regenwaldgebietes Kenias vor allem anhand der Amphibien und Reptilien des Kakamega Forest in Kenia vorgestellt.

Der Kakamega Forest ist ein Hochlandregenwald, der in einer durchschnittlichen Höhe von 1700 m ü NN liegt und in der ein jährlicher Niederschlag von ca. 1700-2000 mm fällt. Er ist durch menschliche Einwirkung mittlerweile stark fragmentiert und besteht aus unterschiedlichsten Habitaten, die von nur leicht gestörtem Primärwald bis vollkommen degradierten Bereichen reichen. Trotzdem ist er Heimat vieler in Kenia nur hier vorkommender Tiere, der innerhalb der Lebensräume Kenias eine Besonderheit darstellt. Als östlichster Teil des Äquatorialregenwaldes stellt er daher für viele Arten die östlichste Verbreitungsgrenze dar. Dem Vortragenden gelang dort der Erstnachweis einer Anzahl von Reptilien.

Diesem wissenschaftlichen Teil folgte ein Streifzug durch die touristisch erschlossenen Nationalparks Kenias. Die Savannen beherrschen weite Teile des Landes  und sind wegen der spektakulären Großsäuger weltweit bekannt. Die Masai Mara, der auf kenianischer Seite liegende nördliche Teil der Serengeti, ist berühmt für seine Tierherden und die von ihnen lebenden Großkatzen.
Das Bild Kenias Naturlandschaften komplettierten  die kleineren Seen des afrikanischen Grabenbruches, die Baum- und Buschsavannen und die Gebirgsregion des Mount Kenyas.

Wir danken Philipp Wagner nochmals für den informativen und interessant dargebotenen Vortrag.

Bericht: Dieter Scholz

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13 Januar 2008 )
 
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