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Dienstag, 07 Februar 2012
 
 
18.05.2004, Günter Hein, Burscheid, "Der Norden Boliviens - Neuland für Aquarianer." PDF Drucken E-Mail

Die Bundesstaaten Beni und Pando im Norden Boliviens sind fischkundlich kaum erforscht. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages des Museums für  Tierkunde, Dresden, und der Universität in Trinidad bekamen Dr. Axel Zarske und der Referent die Möglichkeit, die Fischfauna streng geschützter Reservate zu erforschen.

Im ersten Teil berichtete er über die Fische des Rio Ipuropuro und des Secure Nationalparks. Es wurde eine Auswahl zahlreicher seltener Fischarten gezeigt, aber auch gut bekannte Aquarienfische wie P. altispinosa , G. ternetzi , P. filigera, Moenkhausia sanctaefilomenae u.a.

Eine ca. 500 km lange Bootsfahrt über den Rio Tahuamanu und den Rio Manuripi im Bundesstaat Pando wurde im zweiten Teil vorgestellt . Während im erstgenannten Fluss nur wenige Arten gefangen wurden , war der Schwarzwasser führende Manuripi ein wahres Eldorado für Fischfreunde. Bisher waren 313 Arten für dieses Flusssystem angegeben, aber es sind sicherlich bedeutend mehr. Die Salmler stellen dabei den größten Anteil , gefolgt von den Welsen. Die Buntbarsche sind relativ schwach vertreten. Eine sehr attraktive Art, Apistogramma rubrolineata , konnte inzwischen wissenschaftlich beschrieben und den Aquarianern durch Nachzucht zugänglich gemacht werden.
Wir danken den Referenten für den interessanten Vortrag.

Bericht von: Hans-Jürgen Esser

Letzte Aktualisierung ( Montag, 14 Januar 2008 )
 
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